Folge 71 - 1.393 Meter über Bad Ischl: Hüttenwirt Roland Schimpl und der Herzberg namens Katrin
- Peter Zeitlhofer
- 19. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Man merkt’s oft erst, wenn man oben sitzt: Ein Berg hat seinen eigenen Ton. Auf der Katrin ist er leise – nicht still, aber leise. Ein Geräusch aus Wind, Holz, Stimmen, Tassenklirren. Und irgendwann, wenn die letzte Gondel weg ist, wird aus „Betrieb“ ein Moment, der fast privat wirkt. Dort, auf 1.393 Metern, haben wir Roland Schimpl getroffen – den Hüttenwirt der Katrin-Almhütte. Und wer glaubt, das wird eine „klassische Hüttenfolge“, wird schnell überrascht: Roland ist Gastgeber durch und durch, aber sein Weg nach oben war alles andere als vorhersehbar.

Die Katrin: Herzberg von Bad Ischl
Für viele in Bad Ischl ist die Katrin nicht nur ein schöner Aussichtspunkt, sondern ein Stück Identität. Ein Platz, wo man rauf fährt, wenn man Luft braucht. Wenn man Besuch hat. Oder wenn man sich selbst wieder spüren will.
Roland beschreibt die Katrin in einem Satz so, dass man sofort versteht, warum dieser Berg so viele Menschen anzieht:„Ein absolut friedlicher Platz, wo man sich niederlassen kann und die Seele baumeln lassen kann.“
Sommertrubel, Winterruhe – und zwei Winter, die „zu gut“ waren
Als Hüttenwirt lebt man nicht nur mit den Jahreszeiten, man lebt in ihnen. Im Sommer kommen Familien, Wanderer, Ausflügler – alle mit unterschiedlichen Erwartungen, alle gleichzeitig. Im Winter ist die Katrin heute vor allem eines: Skitourenberg. Und genau da wird’s spannend, weil Roland auch erzählt, was viele vergessen: Die besten Bedingungen bringen nicht automatisch die beste Saison – manchmal kommt das Leben dazwischen. Bei ihm waren ausgerechnet die ersten richtig guten Winter die Lockdown-Jahre.
Vom Weltblick zur Hütte: Rolands Weg nach oben
Roland ist in der Gastro zuhause. Er kennt Tempo, er kennt Anspruch – und er kennt Menschen. Bevor er auf die Katrin kam, war er in der internationalen Welt unterwegs, hat in der USA gearbeitet, war in der Fashion- und Vertriebswelt – und hat erlebt, wie schnell sich Türen öffnen können, wenn man den Mut hat, unkonventionell zu denken.
Und dann gibt es diese Geschichte, die in unserer Folge zu einem echten Höhepunkt wird: USA, Messe, eine Blockade – und ein Einfall, der plötzlich funktioniert. Roland erzählt, wie er auf die Idee kam, Arnold Schwarzeneggereinzubinden, wie aus einem „Vielleicht“ ein echter Kontakt wurde, und wie ihm genau das in einer entscheidenden Situation geholfen hat. Eine Story, die so filmreif klingt, dass man sie sich am liebsten zweimal anhört – nur um jedes Detail mitzunehmen.
Ein Gastgeber, der den Schmäh versteht
Neben all den Stationen ist es am Ende eine Sache, die Roland ausmacht: Er kann Menschen. Und er kann Stimmung. Er spürt, was Tische brauchen, wie man eine Hütte nicht nur bewirtschaftet, sondern belebt – ohne dass es künstlich wird.
Und weil’s „ned zwida“ ist, gibt’s zum Schluss einen kurzen Schnelltest – mit Antworten, die genau zeigen, warum man Roland nicht nur zuhören, sondern ihn auch oben besuchen will.
Unser Tipp
Wenn du die Katrin kennst, hör dir die Folge an – du wirst den Berg danach mit einem anderen Blick sehen.Und wenn du sie nicht kennst: Das ist dein Zeichen. Rauf fahren. Einkehren. Und diesen „friedlichen Platz“ selbst erleben.
Wir brauchen euch!
Noch kurz in eigener Sache: Falls euch der Podcast gefällt würden wir uns sehr freuen, wenn ihr ihn auf eurer Podcast-Plattform aboniert und die Glocke anmacht, unter euren Freundinnen und Freunden teilt und vielleicht sogar einer Bewertung hinterlasst. Ihr würdet uns damit sehr helfen. Und damit ihr immer gut informiert seid, folgt uns doch auf Instagram unter salzkammergutpodcast.






















Kommentare